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Danzig: Reiseführer und Sehenswürdigkeiten

 
 
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Posted 14. April 2013 by

Sehenswertes der ehemaligen Hansestadt.

Danzig, die einst reichste Stadt der Welt, bietet Touristen ein facettenreiches Angebot an Sehenswürdigkeiten. Liebevoll pflegen die Bewohner ihre kulturellen Schätze. Es braucht schon einige Zeit, um die Großstadt kennenzulernen. Im Zentrum Danzigs liegt der alte Markt. Es ist ein zentraler Treffpunkt für Einheimische und Touristen. Viele Cafés und kleine Restaurants laden zum Verweilen ein. Noch immer erinnern die Häuser an die historischen Tage des 17.Jahrhunderts. Das Städtische Rathaus, der Artushof sowie das Grüne Tor schließen sich unmittelbar an den Platz an. Vor dem Artushof wurde zudem der idyllische Neptunbrunnen errichtet. Viele weitere interessante Orte sind unten aufgelistet und auf dem Stadtplan markiert. Weiter finden Sie auch eine umfassende Fotogalerie und Beschreibungen der Sehenswürdigkeiten.

  1. Marktplatz, Altstadt
  2. Rathaus
  3. Artushof (Geschichtsmuseum der Stadt Danzig)
  4. Neptunbrunnen
  5. Grünes Tor
  6. Solidarność-Museum
  7. Krantor, Schifffahrtsmuseum
  8. Leuchtturm
  9. Oliwa-Park, botanischer Garten
  10. Oliwa-Zoo
  11. Długa-Straße
  12. Mariacka-Straße
  13. Uphagenhaus
  14. Baltische Philharmonie
  15. Westerplatte
  16. Einkaufsmöglichkeiten gibt es in unserem Verzeichnis: Einkaufen in Danzig.


Danzig auf einer größeren Karte anzeigen
Bildergalerie.

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Promovideo.

Artushof in Danzig

Der Artushof ist heute Sitz des Geschichtsmuseums der Stadt Danzig. Bild von Goku122, Lizenz: CC-BY-SA-3.0.

Der Artushof zählt zu den schönsten Gebäuden Danzigs. In der Vergangenheit war das Gebäude Hauptsitz der Danziger Börse. Heute ist das Bauwerk, das im Renaissancestil erbaut wurde, vor allem eine kulturelle Begegnungsstätte und ein Museum. Die Mauerfront zieren drei gotische Fenster. Scipio Africanus, Themistokles sowie das Bildnis von Judas Makkabäus sollen die Bürgerschaft repräsentieren. Im Inneren liegt der 350 Quadratmeter große Saal, der mit einem Sterngewölbe ausgestattet wurde. Das Gewölbe ist seinerseits typisch für die gotische Baukultur. Einige Gemälde aus der Renaissance, ein alter Kachelofen sowie die Plastik vom heiligen Georg verzieren das Interieur. Das Gebäude gehört heute dem Städtischen Geschichtsmuseum.

Danzig: Attraktionen

Das Grüne Tor in Danzig.

Ebenfalls direkt am Markt befindet sich das Grüne Tor. Das Stadttor verbindet den Bereich der Innenstadt mit der Mottlau, einem 64,7 Kilometer langen Fluss. Insgesamt verfügt das Grüne Tor über 4 separate Eingänge. In seiner Erscheinung ähnelt es vielmehr einem herrschaftlichen Sitz oder einem kleinen Schloss. Das Gebäude wurde im Manierismus vom berühmten Architekten „Regnier von Amsterdam“ erbaut. Der Baustil prägt die imposante und repräsentative Erscheinung. Das Gebäude musste nach dem Zweiten Weltkrieg und auch im Jahr 2002 zum Teil neu erbaut werden. Seinen Namen durfte das Tor weiterhin erhalten, obgleich die Fassade heute nicht mehr grün gestrichen ist.

Das Rechtsstädtische Rathaus steht ebenfalls direkt am Danziger Markt, im Stadtteil Rechtstadt. Auffälligstes Merkmal ist der 81 Meter hohe Turm, von dessen Plattform ein Blick über die gesamte Stadt ermöglicht wird. Zudem wurde in den Turm ein Uhrwerk integriert, das mit einem 14-stimmigen Glockenspiel die Uhrzeit verkündet. Im Inneren befindet sich ein kleines Stadtmuseum. Trotz der überschaubaren Größe werden zahlreiche Kunstwerke ausgestellt. Das älteste Kunstwerk im Museum ist ein alter Kamin, dessen Front das Wappen der Stadt ziert.

Sehenswürdigkeit in Danzig

Das Solidarność-Museum in Danzig lässt Sie in die Welt des damaligen Polen eintauchen. Wir bedanken uns für das Bild bei der Museumsleitung.

Die Großstadt Danzig ist für seine vielen Museumseinrichtungen bekannt. In unmittelbarer Nachbarschaft zur Lenin-Werft befindet sich das Solidarnosc-Museum. Die kulturelle Stätte trägt den Beinamen „Wege zur Freiheit“. Zurückzuführen ist die Einrichtung auf einen Streik der Arbeiterschaft, die sich im Jahr 1980 gegen die Bedingungen in der Lenin-Werft zu wehren versuchte. Eine polnische Einkaufstheke der 80er Jahre, eine Nachbildung der historischen Arbeitsstätten sowie ein symbolischer Panzerwagen stehen nur exemplarisch für die Vielzahl von Einzelstücken.

Krantor in Danzig

Das Danziger Krantor gehört zum Schifffahrtsmuseum.

Die Hafenanlage von Danzig war besonders im Mittelalter ein bedeutsamer Handelsplatz. Und auch heute genießt die Schifffahrt nach wie vor symbolischen Charakter. Im polnischen Schifffahrtsmuseum wird die Geschichte des Schiffbaus und auch der Hafenstadt Danzig anschaulich präsentiert. Es ist das größte Museum dieser Art in Polen. Unter anderem zeigt die Anlage das erste polnische Dampfschiff, einige Speichergebäude und ein Krantor mit der Ausstellung: „Danzig das Leben als Hafenstadt”. Empfehlenswert ist ein Besuch in den frühen Stunden, da das Museum bereits um 16 Uhr schließt.

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Ein weiteres Symbol der Stadt ist der Danziger Leuchtturm. Der 27 Meter hohe Turm genießt noch immer den Ruf, einer der schönsten Leuchttürme der Ostsee zu sein. Der Turm übernimmt drei wesentliche Funktionen. Er ist Küstenleuchtturm, Lotsenturm und Zeitballstation. Der Turm lädt zu einem Rundblick über die Hafenanlage, die Westerplatte sowie die Danziger Bucht ein. Von der Turmspitze ist ebenfalls ein Blick zur Halbinsel Hela möglich, die vor allem für ihr Fischereimuseum bekannt ist.

Oliwa Park in Danzig

Der Palast im Oliwa-Park.

 

Touristen, die sich nach den Rundgängen etwas erholen möchten, finden einen gemütlichen Platz im Oliwa-Park. Inmitten der Stadt liegt diese eindrucksvolle Gartenanlage. Viele Bachläufe sorgen für ein harmonisches Gefühl. Zudem ist der botanische Garten auch Heimat einiger exotischer Pflanzenarten. Die Oliwa-Kathedrale, ein ethnografisches Museum sowie die Galerie für moderne Kunst im Opatów-Palast sind weitere Highlights der Parkanlage. An die Fläche schließt sich der Oliwa-Zoo an. Es handelt sich um eine kleine, aber sehr gepflegte Zooanlage. Insgesamt dürfen sich etwa 200 verschiedene Tierarten innerhalb der großflächigen Gehege bewegen. Ferner wurde die Herkunft der Tiere durch dekorative Elemente unterstrichen.

Sehenswürdigkeiten in Danzig

Die belebten Straßen von Danzig.

Entspannung bieten auch die zahlreichen bekannten Straßenzüge der Metropole. Die Długa-Straße ist eine historische Prachtstraße Danzigs. Nach dem Krieg wurden schöne Giebelhäuser entlang des Straßenverlaufs gebaut. Vor allem viele Restaurants und Cafés nutzen den Charme des Weges, der unmittelbar zum zentralen Marktplatz der Stadt führt. Zudem laden viele Modegeschäfte und Boutiquen zu einer kleinen Einkaufstour ein. Eine andere berühmte Straße der historisch geprägten Großstadt ist die Mariacka-Straße. Sie ist vor allem bei Kunstliebhabern sehr bekannt, zumal viele Handwerker ihre Kunstschätze offerieren. Die Mariacka-Straße ist vergleichsweise klein und eng. Dadurch wird die ganz besondere Atmosphäre jedoch begründet, die von vielen gastronomischen Betrieben sowie kleinen Bars unterstrichen wird.

Sehenswürdigkeit in Danzig

Westerplatte in Danzig. Hier begann der Zweite Weltkrieg. Bild von Henryk Kotowski, Lizenz: CC-BY-SA-3.0.

Die historische Bedeutung der Stadt Danzig wird an der Westerplatte noch einmal bestätigt. Es ist der geografische Punkt, von dem aus der Zweite Weltkrieg im Jahr 1939 seinen Lauf genommen hat. Eine große Fotodokumentation, die auch in deutscher Sprache verfasst wurde, belegt die Vorkommnisse der Vergangenheit. Ferner sind noch einige Gebäude erhalten geblieben. Dazu zählen ein alter Wachturm sowie Ruinen alter Verteidigungsanlagen. Die geschichtlich relevante Stätte erinnert ihrerseits an ein einziges Mahnmal, das an den unvorstellbaren Wahnsinn erinnern soll. An manchen Ruinen sind auch noch die Einschüsse der Gewehre zu erkennen. Die Westerplatte zählt sicherlich zum Pflichtprogramm einer Stadtreise.

Sehenswürdigkeit in Danzig

Das Uphagenhaus beherbert das Museum für bürgerliche Wohnkultur.

Ein weiteres bedeutsames Denkmal ist das Uphagenhaus. Im Inneren befindet sich ein Museum, das die bürgerliche Wohnkultur reflektiert. Es wurde im 18.Jahrhundert errichtet, musste allerdings nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut werden. Der Grundriss sowie die Raumaufteilung wurden aufwendig rekonstruiert. Zudem wurden vor dem Angriff zahlreiche Möbel in Sicherheit gebracht. Heute können Besucher mithin ein typisches Wohnhaus aus dem Jahr 1775 bestaunen. Teilweise konnte sogar das originale Mobiliar in den Wohnräumen platziert werden.

Sehenswürdigkeit in Danzig: Philharmonie

Blick auf die Baltische Philharmonie.

Die Baltische Philharmonie sollten ebenfalls auf keiner Rundreise ausgelassen werden. Es handelt sich dabei um die Konzerthalle Danzigs. Im Inneren befinden sich unterschiedliche Konzerträume, wobei der größte Saal etwa 1100 Sitzplätze bietet. Bis zum Jahr 1996 befand sich in dem Gebäude ein wichtiges Elektrizitätswerk der Großstadt. Nach der Stilllegung wurde es zu einer großen Festhalle ausgebaut, und die „Staatliche Baltische Philharmonie“ erhielt einen angemessenen Darstellungsort.


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